Werde motiviert, bleibe motiviert mit Alex Hipwell

image.pngKennst du das? Du hast dein Ziel klar vor Augen und dennoch fällt es dir furchtbar schwer in die Gänge zu kommen. Vielleicht hast du auch schon angefangen und dich verlässt der Drive dranzubleiben. Mir passiert das immer wieder. Nicht gerade täglich, aber in immer wiederkehrenden Abständen. Dann sitze ich im Büro und frage mich, wie ich hier weitermachen soll. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Zum Beispiel die grummelige Kollegin, die schon wieder nur meckert. Oder die etwas ältere Kollegin, die schon wieder mit der Technik überfordert ist. Und dann bin da ich, die ich ja eigentlich weiß was ich möchte, aber für einen Moment den Fokus verloren habe.

Wie bleibe ich motiviert?

Die Vision ist klar vor Augen. Dein Ziel ist definiert. Und trotzdem schaffst du es nicht, durchzuhalten. Und schnell stellst du dir die Frage: Woran liegt das und gibst vielleicht auf.

Das häufigste Problem ist nicht dein ambitioniertes Ziel, sondern der Weg, den du dafür einschlägst, denn allzu oft sind wir ungeduldig und wollen sofort Resultate sehen.

Wenn du genau das kennst, kommt hier der Motivations-Kick, auf den du gewartet hast. Alex Hipwell ist Expertin, wenn es ums Durchhalten geht, denn als Leistungssportlerin und Bodybuilderin ist Disziplin das A und O. Sie zeigt dir, wie du deine vermeintlichen Schwächen in Stärken verwandelst. Mit ihrer Hilfe fängst du endlich an, das zu tun, was du immer schon tun wolltest. Kurz gesagt: Nach diesem Video verbannst du den inneren Schweinehund aus deinem Leben!

Um die Frage zu beantworten, wie ich motiviert bleibe ist es wichtig erstmal einen Schritt zurück zu gehen und herauszufinden, was die Basis ist. Die Basis dafür, dass es überhaupt einen Grund gibt, dass ich motiviert bleiben möchte.

Was macht mich unglücklich?

Anfang erschien es mir absurd, mich damit auseinanderzusetzen, womit ich unzufrieden bin. Sollte ich mich im Rahmen des Themas Motivation nicht eigentlich mit positiven Themen beschäftigen? Weit gefehlt. Motivation wird ja nur dann überhaupt benötigt, wenn ich mich von einem Ist-Zustand hin in Richtung eines Soll-Zustandes hinbewegen möchte. Die Grundlage dafür, dass ich in meinem Leben etwas verändern möchte ist also, dass ich mit etwas unzufrieden oder unglücklich bin. Identifiziere diese Punkte. Es ist nicht wichtig, in welchem Bereich deines Lebens diese Punkte angesiedelt sind. Für mich waren das zu diesem Zeitpunkt eine Situation in der Arbeit, etwas Privates und dieser Blog.

Warum macht mich das unglücklich?

Es ist gut zu wissen, was dich unglücklich macht. Viel wichtiger ist aber die Frage nach dem ‚Warum?“ das dahinter steht. Denn dieses ominöse „Warum?“, das ich oft nicht oder nur schwer identifizieren kann, ist der Antrieb für mich dran zu bleiben. Ich habe in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, dass ich mich an mein „Warum?“ erinnern muss, um dran zu bleiben.

Ich will ehrlich sein. Ich habe das warum im letzten Jahr öfter aus den Augen verloren als ich zählen kann. Ich war in meinem Beruf frustriert. Hatte das Gefühl, niemand würde meine Arbeit wertschätzen. Hatte den Eindruck mein Potential würde nicht wahrgenommen. Ich fragte mich mehr als einmal, ob meine Zukunft hier stattfinden wird oder ob es vielleicht Zeit wäre sich eine neue Stelle zu suchen. Wenn du mich kennst, dann weißt du, dass ich zu Ungeduld neige. Es kann mir in vielen Fällen nicht schnell genug gehen, Meine berufliche Entwicklung gehört dazu. Und es gibt Zeiten in denen macht sie mich unglücklich, denn ich möchte gesehen werden und ich wünsche mir für die Arbeit, die ich leiste wertgeschätzt zu werden. Ich möchte nicht den Rest meines Leben als Sales Service Manager arbeiten. Das fordert mich nicht dauerhaft heraus und ich liebe doch die Herausforderung.

Was möchte ich erreichen?

Du kennst den Ist-Zustand. Du weißt, warum du davon weg möchtest. Jetzt hängst du vermutlich etwas in der Luft und das ist  gut so. Denn die nächste Frage ist die Frage nach dem „Wohin?“. Also was ist es, dass du erreichen möchtest. Auch hier habe ich die Erhörung gemacht, dass es zwar schwierig ist konkret zu werden, aber es mir dennoch ungemein gut tut in der Formulierung meiner Ziele so konkret wie möglich zu sein. Denn je konkreter ich formuliere, desto klarer kann ich mein Ziel vor Augen sehen.

An dieser Stelle hilft es, wenn du deine schon Vision kennst. Wenn du das Thema interessant findest und dich noch nicht so sehr damit auseinandergesetzt hast, dann schaut dir gerne meinen Blog Beitrag zum Thema Visionsfindung an.

Tu etwas!

Werde aktiv. Ich kenne das von mir. Ich habe mir Gedanken gemacht und kenne mein Ziele. Aber all diese Ziele und Gedanken werden dir nicht helfen, wenn du nicht aktiv etwas tust. Überlege dir also konkrete Schritte, die dich näher an dein Ziel bringen. Am allerbesten für mich sind Mini-Schritte. Mini-Schritt für Mini-Schritt komme ich meinem Ziel näher. Der positive Effekt von kleinen Schritten ist, dass sie meistens sehr gut umzusetzen sind und du schnell Erfolge sehen kannst.

In Bezug auf meine Arbeit waren das zwei Punkte, die ich im letzten Jahr umgesetzt habe. Erstens: Ich werde jede Aufgabe, die meine Arbeit beinhaltet so gut wie nur irgendwie möglich umsetzen. Ich werde exzellent sein. Zweitens: Ich halte meine Augen nach neuen Möglichkeiten offen zuhalten – egal wie klein sie aussehen und sie wahrnehmen.

Mini-Schritt für Mini-Schritt habe ich im letzten Jahr hart an mir gearbeitet und stehe heute an einem Punkt, den ich nie erreicht hätte, wenn ich aufgegeben hätte. In den letzten Woche hatte ich Gespräche, die für mich aufgedeckt haben, dass sich die harte Arbeit der letzten Jahre mehr als gelohnt hat. Ich lernen gerade, dass die Wertschätzung, die ich mir wünsche da war auch wenn sie nicht ausgesprochen wurde. Ich weiß jetzt, dass ich getestet wurde. Ich weiß, dass sich die Zeit und die Energie, die ich täglich investiere lohnt.

Wie bleibe ich motiviert?

Dran bleiben. Ich habe nicht DAS Geheimrezept um motiviert zu bleiben. Ich habe dir schon erzählt, dass ich mich in regelmäßigen Abständen unmotiviert fühle. Es gibt diese Tage und ich glaube das ist okay, auch wenn ich mir das nicht oft zugestehe. Dann gönne ich mir Zeit für mich, fahre in die Therme oder gehe spazieren. Das allerwichtigste für mich ist, dass ich mich daran erinnern was mein „Warum?“ ist.

Was habe ich Gutes mitgenommen?

Ich habe in dieser zweiten Coaching-Woche gelernt, dass Motivation weitaus weniger oberflächlich ist, als ich bis dahin angenommen habe. Ich liebe Strukturen und Strategien. Genau das konnte ich in dieser Woche anwenden, um meiner Motivation mehr Stabilität zu verleihen.

Was fiel mir schwer?

Über die Zeit, die seit dem Coaching vergangen ist, fiel es mir schwer dran zu bleiben. Motiviert zu bleiben. Mich daran zu erinnern, dass Motivation ein langwieriger Prozess ist. Ein Weg der nicht mit einer Stunde einmal im Jahr abgetan werden kann.

Hast du noch Fragen? Dann schreib mir gerne!