Dein Weg zu mehr Selbstbewusstsein mit Severin von Hoensbroech

Ob es mir einfach fällt selbstbewusst zu sein oder selbstbewusst nach außen zu wirken? Du merkst sicher, dass das schon jetzt zwei verschiedenen Fragen sind, die obwohl sie einander ähneln doch in verschiedene Richtungen gehen. Das eine hat mit deiner Beziehung zu dir selbst zu tun und das andere mit deinen Wirkung nach außen. Wenn ich mich selbstbewusst fühle, dann hat das etwas mit der Beziehung zu mir selbst zu tun und damit, dass es mir egal ist was andere über mich denken. Ich kann dir sagen, dass fällt mir nicht immer einfach. Über die Jahre habe ich immer wieder damit gekämpft und auch, wenn ich heute schon viel weiter bin als noch vor 10 Jahren, bin ich noch lange nicht dort angekommen, wo ich diesbezüglich gerne wäre. Meine Kindheit und Jugend waren für mich bestimmt von Schüchternheit, die sich in der Angst gründete nicht so angenommen zu werden wie ich bin. Wenn ich heute Leute kennenlerne, dann glaubt mir das kaum jemand und dennoch ist dies ein Teil meiner Geschichte. In dieser Zeit war ich nicht selbstbewusst und ich habe bestimmt auch nicht nach außen hin so gewirkt.

„Sei einfach du selbst!“ Das sagt sich leicht. Denn wir alle haben verschiedene Rollen auszufüllen: Im Job sind wir tough, bei den Eltern wieder Kind, bei Freunden ausgelassen und allein vielleicht sogar eher schüchtern? Bei sich selbst anzukommen und das eigene Spektrum an Charaktereigenschaften kennen und akzeptieren zu lernen und dann auch noch gut in der Öffentlichkeit damit umzugehen, ist oft eine Herausforderung. Selbstbewusst sein heißt ja vor allem, sich seiner selbst bewusst zu werden.

Severin von Hoensbroech zeigt dir, wie du dir deiner Körpersprache bewusst wirst und wie sehr deine Körpersprache deine innere Haltung beeinflusst. Er gibt dir Tipps, mit welchen Signalen du jeden Raum für dich einnimmst und auf welche Gesten du ab heute besser verzichtest. Außerdem lernst du, die Statusspiele deiner männlichen Kollegen zu durchschauen, damit du sie in Zukunft ganz entspannt in die Tasche steckst.

In Woche 3 der Female Future Force zeigt Severin von Hoensbroech welche Mechanismen dazu führen, dass Menschen selbstbewusst wirken. Von den feinen Unterschieden in Körpersprache und Auftreten, beleuchtet Statussignale und Framing und fragt sich, ob es Unterschiede bei Statussignalen von Frauen und Männern gibt.

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Bei Statussignalen wird allgemein zwischen Hochstatus und Tiefstatus unterscheiden. Auch, wenn wir glauben Gespräche auf Augenhöhe zu führen, ist diese Statusverteilung immer gegeben. Sie ist nicht starr und kann sich im Gespräch ändern. Dabei geht es zum Beispiel darum, wie sehr du deinen Kopf bewegst, wie viel Raum du in Anspruch nimmst oder ob du dir ins Gesicht fasst während du redest.

In der Woche nach dem Coaching habe ich mir bewusst Zeit genommen darauf zu achten, wie ich mich in Gesprächssituationen verhalte und auch wie sich andere verhalten. Das fand ich super interessant. Und genau hier möchte ich auf den Punkt sich selbst bewusst zu sein zurückkommen, denn beeinflussen oder verändern kann ich diese Signale bei mir selbst nur dann, wenn ich sie bewusst wahrnehme. Dann kann ich zum Beispiel darauf achten eine Pause zu machen, bevor ich jemandem antworte. Wenn ich aber gar nicht merke, wie ich mich verhalte und dadurch nach außen wirke, kann ich daran auch nichts verändern.

Ich war schon immer sehr reflektiert. Inzwischen liebe ich diese Eigenschaft an mir, denn sie hilft mir mich in verschiedensten Lebensbereichen weiterzuentwickeln. Das ist in Ergebnis der Reise, die ich bis hierher schon gemacht habe. Über die Jahre habe ich gelernt, dass nicht alles was ich an mir wahrnehme ein Grund ist mich zu ändern. Mich mit anderen zu vergleichen, war lange Zeit ein Fluch für mich, der meine Schüchternheit und die Angst, die ich hatte nur noch verstärkt hat. Heute entscheide ich.

Ich bin für mein Leben und das was ich daraus mache selbst verantwortlich. Das ist nicht immer leicht. Das ist oft ganz schön hart. Dennoch weiß ich, dass ich Ziele, die ich mir setze erreichen kann, weil ich – meistens – weiß, was ich dafür tun muss, welchen Einsatz es erfordert. Es ist mein Einsatz, es ist meine Kraft, es ist meine Zeit und wenn ich meinen Weg ändere, dann ist auch das ganz allein meine Verantwortung. Deshalb brauche ich nicht anderen Menschen die Schuld zu schieben, wenn etwas bei mir nicht läuft. Das ist einer der wertvollsten Werte, den meine Familie mir immer wieder mitgegeben hat und der fest in meinem Herzen verankert ist.

Was habe ich aus diesem Coaching mitgenommen?

Severin hat im Coaching Mechanismen beleuchtet, die mir bis dahin nur wenig oder gar nicht bekannt waren. Insbesondere die verschiedenen Statussignale, aber auch das Konzept von Framing finde ich super interessant. Dieses Wissen unterstützt mich gerade auch in meiner beruflichen Entwicklung sehr, denn natürlich spielt die Wirkung nach Außen im Bereich Sales eine große Rolle.

Was fiel mir schwer?

Framing ist super interessant. Aber für mich doch ein sehr abstraktes Konzept. Frames bewusst einzusetzen schaffe ich bis heute noch nicht. Es ist mir ein Rätsel.

Hast du noch Fragen? Dann schreib mir gerne!