Jeffrey Archer – Schicksal und Gerechtigkeit

Die Warwick Saga 1

Aus dem Englischen von Martin Ruf

Ich hatte die Bücher von Jeffrey Archer lange Zeit nicht im Blick. Für mich waren das historische Romane und damit waren sie für mich als quasi unlesbar abgestempelt. Die meisten Texte, die in dieser Kategorie verkauft werden, taugen mir nicht. Deshalb muss eine Empfehlung schon ganz besonders beeindruckend sein, wenn ich dann doch zu einem dieser Bücher greifen soll. Ich fand die Person spannend, die mir Kain und Abel empfahl und las es. Verschlang es, ebenso die beiden anderen Bände dieser Saga. Mich hat die Konstruktion der Erzählung und die gefühlte Geschwindigkeit, obwohl über einen relativ langen Zeitraum erzählt wird, wahnsinnig gut gefallen. Aus der Clifton – Saga habe ich zwei Bände gelesen. Für mich sind das Bücher, die ich im Urlaub am Strand oder Pool lesen würden. (das ist nicht meine bevorzugte Urlaubsform)

Ein Stück Klappentext.

London 1979: William Warwick, Sohn des einflussreichen Anwalts Sir Julian, hat seit Kindheitstagen einen Traum: Er möchte sich den Weg vom Streifenpolizisten zum Commissioner erkämpfen. Durch nichts lässt er sich von diesem Vorhaben abbringen. Im September 1982 tritt William Warwick seinen Dienst an – und entdeckt die Welt der Londoner Straßen, der einfachen Leute. Eine Welt, die William völlig neu ist. Zum ersten Mal erfährt er die bitteren Seiten des Lebens. Aufgrund seiner Kenntnisse wird der Kunstliebhaber William zum Dezernat für Kunstfälschung versetzt und gerät in den Bannkreis eines der größten Gemäldefälscher seiner Zeit. Im Zuge der Recherchen lernt William die hübsche und schlagfertige Beth Rainsford kennen. Zwischen beiden entbrennt eine leidenschaftliche Romanze und William fühlt, dass Beth die Frau seines Lebens ist. Doch ein Geheimnis umgibt sie und wirft Schatten auf die junge Liebe. William sieht sich vor die schwerste Aufgabe seines Lebens gestellt …

Was macht dieses Buch mit mir?

Nicht so viel. Ich habe die Geschichte gerne gelesen, aber es bleibt nicht so viel hängen. Ich kann mich jetzt schon nicht mehr an viele Details erinnern. Das zu lesen war für mich super angenehm, aber es passiert nicht so viel mit mir. Es fordert mich nicht heraus und ich denke nicht intensiv weiter darüber nach. Und genau das mag ich. Ich will nachhaltig von Texten verändert werden. Ich will, dass sie nachwirken. Und das passiert hier nicht.

Von mir gibt es eine eingeschränkte Empfehlung für alle, die mal in das Genre reinlesen wollen. Jeffrey Archer schreibt angenehm und man kann ihm gut folgen. Für mich bleiben die Bücher aus der Kain und Abel Reihe, aber diejenigen, die mich beeindruckt haben.

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