Rebecca Solnit – Whose Story Is This?

Old Conflicts, New Chapters

To change who tells the story, and who decides, is to change whose story this is.

Ich lasse mich gerne von Emma Watson Online Buchclub inspirieren, wenn es um die Auswahl englischer Bücher mit feministischen Hintergrund geht. Und so hat auch dieses Buch seinen Weg – zusammen mit Cinderella Liberator in mein Regal gefunden. Der Name Rebecca Solnit war mir bekannt, aber bisher hatte ich noch nichts von ihr gelesen. Dieses Essays machen für mich Lust mehr von ihr zu lesen.

Wer ist Rebecca Solnit?

Writer, historian, and activist Rebecca Solnit is the author of more than twenty books on feminism, western and indigenous history, popular power, social change and insurrection, wandering and walking, hope and disaster, including Whose Story Is This?Call Them By Their True Names (Winner of the 2018 Kirkus Prize for Nonfiction), Cinderella Liberator, Men Explain Things to Me, The Mother of All Questions, and Hope in the Dark, and co-creator of the City of Women map, all published by Haymarket Books; a trilogy of atlases of American cities, The Faraway Nearby, A Paradise Built in Hell: The Extraordinary Communities that Arise in Disaster, A Field Guide to Getting Lost, Wanderlust: A History of Walking, and River of Shadows: Eadweard Muybridge and the Technological Wild West (for which she received a Guggenheim, the National Book Critics Circle Award in criticism, and the Lannan Literary Award). Her forthcoming memoir, Recollections of My Nonexistence, is scheduled to release in March, 2020. A product of the California public education system from kindergarten to graduate school, she is a columnist at the Guardian and a regular contributor to Literary Hub.

Who the hell wishes Virginia Woolf had babies instead of books? This whole idea that women have to be either/or:

I reject it.

Ein Stück Klappentext.

New feminist essays for the #MeToo era from the international best-selling author of Men Explain Things to Me.

Who gets to shape the narrative of our times? The current moment is a battle royale over that foundational power, one in which women, people of color, non-straight people are telling other versions, and white people and men and particularly white men are trying to hang onto the old versions and their own centrality. In Whose Story Is This? Rebecca Solnit appraises what’s emerging and why it matters and what the obstacles are.

This country has room for everybody who believes that there’s room for everybody. For those who don’t – well, that’s why there’s as battle about whose story it is to tell.

Was macht dieses Buch mit mir?

Diese Texte bringen mich zum Nachdenken. Über so viele Themen. Über so viele Aspekte des Lebens. Nicht nur meines Lebens, sondern vor allem auch über die Leben anderer Personen und Menschengruppen. Ich erlebe die Auswirkungen der Macht und Ignoranz mit Männer sich durch unsere Gesellschaft gehen. Oft genug erlebe ich sie am eigenen Leib. Mein Erleben ist subjektiv. Umso wichtiger finde ich es, sich klar zu machen, was andere Personen erleben. Dieses Buch hat meinen Horizont und meine Wissensbasis dahingehend definitiv erweitert.

With their deep believe in their own special monopoly on objectivity, slightly too many men assure me that there is no misogony in their subjective assessment or even no subjectivity and no emotion driving them, and there are no grounds for other opinions since there is not an opinion.

Rebecca Solnit macht mich neugierig auf die Texte von Hannah Arendt. Ich habe neulich in der Buchhandlung ein Buch über Hannah Arendt in der Hang gehabt. Der Reiz es bald zu Lesen ist definitiv größer geworden. Ich möchte mehr über Christine Blase Ford lernen. Und nicht zuletzt möchte ich noch mehr von Rebecca Solnit lesen.

Englisch lesen funktioniert für mich mal besser oder schlechter. Ich stolpere über Worte, die ich nicht verstehe und bleibe an Satzkonstruktionen hängen. Früher hat mich das oft entmutigt und ich habe dann Bücher aus Frust abgebrochen. Heute läuft das anders. Ich habe linguee aufgeschlagen und schlage Worte nach, wenn sie mir nicht bekannt vorkommen oder ich mir über mögliche Bedeutungen nicht sicher bin. Ich lese Sätze wieder und wieder bis ich sie verstehe. Manchmal auch ganze Absätze oder komplette Essays. Über die Jahre habe ich gelernt weniger hart zu mir zu sein, wenn es darum geht, dass ich etwas noch nicht gut genug kann. Oder zumindest noch nicht so perfekt, wie ich das gerne hätte.

Inhaltlich top. Sprachlich verpasse ich wahrscheinlich weiterhin einige Feinheiten, aber das wird von Buch zu Buch besser. Ich habe auch den Verdacht, dass ich besser klarkomme, wenn ich mehr Texte von Rebecca Solnit gelesen habe und mit ihrer Sprache und ihrem Stil vertrauter bin.

Our largest problems, won’t be solved by heroes. They’ll be solved, if they are, by movements, coalitions, civil society.

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